Sehenswürdigkeiten - Sightseeing in Dreden

Die Elbmetropole lädt ein zu einem Spaziergang durch die Innenstadt.
Bestaunen kann man den Zwinger, der 1709-28 von Daniel Pöppelmann erbaut wurde und heute als Dresdens schönstes barockes Bauwerk mit dem Kronentor mit der vergoldeten Haube eines der Wahrzeichen seiner ist. Nach starken Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg und raschem Wiederaufbau beherbergt der Zwinger heute kostbare Sammlungen, so die weltberühmte Gemäldegalerie Alte Meister, die Rüstkammer, die Porzellansammlung, das Tierkundemuseum und den Mathematisch-Physikalischen Salon. Besonders reizvoll ist das im Zwingerhof gelegene Nymphenbad das mit anmutigen Wasserspielen und seiner traumhaften Kulisse einen Glauben macht, dass sich in unbeobachteten Momenten die Naturgeister hier zum Bade tummeln. Im Sommer ist der Zwingerhof Bühne für Open-Air-Veranstaltungen.

1838 erhielt der Architekt Gottfried Semper den Auftrag, ein repräsentatives Opernhaus am Theaterplatz zu errichten. Als 1869 das Gebäude abbrannte entstand 1878 ein Renaissancebau unter der Leitung von Sempers Sohn Manfred. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Semperoper zwischen 1977 und 1985 in originalgetreuer Form wieder aufgebaut und erhielt ihre bildkünstlerische Dekoration und Ornamentik zurück. Mit ihrer großen Operntradition und der hohen Qualität des Ensembles der Sächsischen Staatsoper ist sie auf der ganzen Welt bekannt.

Die Anlage des wiedererstehenden Residenzschlosses besteht aus 3 Höfen: dem Großen und dem Kleinen Schlosshof und dem Stallhof. Neben den an den Ecken befindlichen Flankentürmen besitzt das Schloss einen Hauptturm, den 100 m hohen Hausmannsturm, der zu besteigen ist und einen herrlichen Blick über die Altstadt gewährt.
Der Stadtsitz der Wettiner wird erstmals 1287 als Burganlage erwähnt, musste sich seitdem aber einigen Um- und Wiederaufbauten unterziehen. Der letzte ist seit 1985 im Gange und soll mit Eröffnung der Staatliche Kunstsammlung rechtzeitig zur 800 Jahrfeier Jahr 2006 abgeschlossen sein.
Als erstes Museum zog das Kupferstich-Kabinett im Residenzschloss ein und präsentiert dort seit April 2004 seine Schätze.
2004 eröffnet das "Neue Grüne Gewölbe" und ab 2006 soll auch das historische Grüne Gewölbe in seinen ursprünglichen Räumen zu bewundern sein.

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die Frauenkirche, die 1726-1743 für die romanische Kirche 'unseren lieben Frau' von Georg Bähr errichtet wurde und in der schrecklichen Brandnacht im Februar 1945 zerstört wurde. Der seit 1994 laufende Wiederaufbau der Kirche soll am 30. Oktober 2005 abgeschlossenen sein, damit dann die feierliche Weihe erfolgen kann. Parallel dazu laufen der Wiederaufbau des Dresdner Neumarktes und der die Frauenkirche umgebenden Straßenzüge.

Auf dem Balkon Dresdens lässt sich wunderbar flanieren. Seit 1814 ist die Brühlsche Terrasse für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine große Freitreppe führt, flankiert von den Figuren der »Vier Tageszeiten«, vom Schlossplatz auf die Festungsmauern. Vorbei am Ständehaus, dem Sekundogenitur das heute Teil des Hiltonhotels ist, der Kunstakademie, dem Albertinum mit der Galerie Neuer Meister, dem Münzkabinett und der alten Hofgärtnerei stößt man an der nordöstlichen Außenecke an das Moritzmonument,das, im Jahre 1553 gebaut, Dresdens ältestes Denkmal ist.

Zwischen Rathaus und Altmarkt befindet sich die Kreuzstraße, die an der protestantischen Kreuzkirche beginnt und am Gewandhaus endet. Vor der Kirche, auf dem Altmarkt, findet zur Weihnachtszeit der traditionelle Dresdner Striezelmarkt statt. Der 92 Meter hohe Turm an der monumentalen Westfront der Kreuzkirche kann von Besuchern erklommen werden.

Aber auch Dresdens Neustadt, die bis zum 18.Jahrhundert noch Altendresden genannt wurde, am rechten Ufer der Elbe bietet einige Sehenswürdigkeiten.
Hier befindet sich das Societätstheater und die im 17. Jahrhundert erbaute dreischiffige Dreikönigskirche, deren 87,5 Meter hoher Turm weithin sichtbar das historische Zentrum der Inneren Neustadt markiert.

Der Freizeitwert des Viertels profitiert aus der Nähe zum Fluss mit seinen Wiesen und angrenzenden Parkanlagen, aber auch aus der reichlich vorhandenen Gastronomie. Auf dieser Seite ist das Elbufer im wesentlichen unbebaut, die Elbwiesen dienen dem natürlichen Hochwasserschutz und selbstverständlich der Naherholung der Bürger.
Unter den historischen Bauten des Elbufers ist das Japanische Palais deutlich an seiner exotisch geschwungenen Dachform zu erkennen, in das nach seinem Wiederaufbau 1957 das Staatliche Museum für Völkerkunde und das Landesmuseum für Vorgeschichte einzog.

Vom alten Markt des Neustädter Markts in der Innere Neustadt ist nichts mehr erhalten, allerdings lockt hier der herrliche Blick auf die Altstadt, den man von einer der am Platz gelegenen Gaststätten genießen kann. In der Mitte des Platzes steht ein Reiterdenkmal des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs Friedrich August I., der Goldenen Reiter.
Interessant sind auch, die am Übergang zur Hauptstraße stehenden zwei Brunnen des Bildhauers Benjamin Thomae am Eingang zur Hauptstraße, die von 1742 bis 1945 an den abgeschrägten Ecken der in unmittelbar Nähe befindlichen Eckgebäude standen sowie die Bronzeplastik des "Hofnarren Fröhlich" von Heinrich Apel , dort wo sich das 1945 zerstörte Restaurant "Narrenhäuschen" befand.
Die Neustädter Markthalle ist eine der schönsten Markthallen Deutschlands. Sie wurde 1899 auf dem Gelände der Infanteriekaserne errichtet, am 28.11.2000 wiedereröffnet und ermöglicht heute Dresdnern und Gästen modernes Einkaufen in einer lichtdurchfluteten Halle mit schmiedeeisernen Geländern, kunstvollen Eisentreppen und Lampen aus der Gründerzeit. Hier kann man auf zwei Etagen schlemmen, einkaufen und seit Eröffnung des Automobilmuseum "Kraftfahr-Zeugen Ostmobil" auch erkunden wie in DDR-Zeiten Automobilgeschichte geschrieben wurde und was sich wirklich hinter dem Begriff "IFA-Industrie- und Fahrzeugbau der DDR" verbarg.

Unbedingt Ansehen sollte man sich Pfundmolkerei, die 1891 wurde als repräsentativer Hauptbau der "Dresdner Molkerei Gebrüder Pfund" an der Bautzner Straße 79 errichtet wurde. Die Ausstattung des "schönsten Milchladens der Welt" besteht aus fantasievoll gestalteten Majolikafliesen mit Motiven aus der Milchwirtschaft, mit Fabeltieren und floralen Elementen im Stil der Neorenaissance.

Mit rund 100 Kneipen und Restaurants, kleinen und größeren Kulturstätten, der Kunsthofpassage zwischen Görlitzer und Alaunstraße mit ihrer interessanten Architektur und einigen Kunsthandwerkläden gilt die Äußere Neustadt heute als Szeneviertel Dresdens. Da es hier auch noch viele ruhige und liebevoll sanierte Wohnhöfe gibt, ist die äußere Neustatt eine der begehrtesten Wohnlagen.

Hinsichtlich dem feiern glanzvoller Feste gibt es in Dresden eine lange Tradition, die bis heute fortgeführt wird.
Hier gibt es neben dem Dresdner Striezelmarkt der ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands ist, auch die Vogelwiese, ein traditionelles Dresdner Volksfest. Die Vogelwiese ist aus dem rund 400 Jahre altem Armbrustschießen hervorgegangen und wird seit 2004 an der Pieschener Allee nahe der Marienbrücke veranstaltet.
Das 1991 zur Rettung zweier kulturhistorisch wertvoller Kirchen, der Weinbergkirche in Pillnitz und der Loschwitzer Kirche, entstandene Elbhangfest findet alljährlich am letzten Wochenende im Juni auf einem 7 km langen Festgelände entlang der Elbe entlang statt.
Insgesamt kann man in Dresden aus 28 überregional bedeutenden Veranstaltungen aller Couleur wählen.